ePortal Touchdisplay - Hardware

Aufgabe war die Gestaltung und Konzeption eines Touch-Display Gehäuses für das e-Portal-System der Firma Tegralis unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen technischen Weiterentwicklungen und Möglichkeiten.
Das Ergebnis: Das Display mit Touchscreen bildet zusammen mit der Freisprechanlage, dem Transponderleser und dem Steuerboard die zentrale Steuerungseinheit des ePortals zur Information, Kommunikation und Visualisierung. Es dient als flexible Informations- und Kommunikationsplattform. Sie wird im gesamten Gebäude an jeder Tür oder neuralgischen Punkten angebracht. Durch die Anbindung an die Telefonanlage bzw. der Hauskommunikation können bspw. Mitarbeiter Nachrichten für abwesende Kollegen am ePortal hinterlassen, Raumbuchungen mitgeteilt oder abgeändert übermittelt werden. Darüber hinaus ermöglicht das Display als interaktives Leitsystem eine bessere Orientierung in Gebäudekomplexen. Ein Wink mit der RFID-Card informiert das Terminal über das Ziel des Besuchers oder Mitarbeiters. Durch akustische Unterstützung werden Änderungen mitgeteilt und durch Fragen an das Terminal-System in Informationskänle geleitet.

Dieses Projekt wurde zusammen mit dem Designbuero Peter Kirchhoff und Prof. Harald Hullmann der Hochschule der bildenden Künste Saar realisiert. Die Erstpräsentationen fanden statt auf der expo real 2002, ORGATEC 2003. Den Prototypen kann man man in den Deichtorhallen bei BRT Architekten erleben.

Technische Details

Konstruktiv betrachtet bietet das ePortal-Gehäuse einige zeitgemässe Produktionstechniken. Angefangen mit dem 3D-Druck, also der Stereolithografie zur Erstellung erster Prototypischer Bauteile bis hin zur Kleinserie im Kunststoffspritzguss werden die wichtigen Schritte bis zur Realisierung mit einem kompetenten Partner der Kunststoffproduktion abgewickelt. Das DESIGNSTUDIO übernahm dabei die Kontaktaufnahme und Produktionskontrolle. Technischer Hintergrund des ePortal-Gehäuses ist der aktuelle Stand der Entwicklung. RFID, Smartcard, Bluetooth sind Stichworte die bei der Entwicklung gefallen sind. Das Interface-System setzt auf Linux auf, in diesem Fall einer speziellen Embedded Linux-Version, das besonders klein gehalten auch auf kleinen Prozessoren laufen kann. Geräuschlos natürlich und ohne bewegliche, mechanische Bauteile.