AGB - Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen zwischen Ingo Förster (nachfolgend „Auftragnehmer“) und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Auftraggeber“). Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen. Das Widerrufsrecht gemäß §§ 312 ff. BGB findet keine Anwendung. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn sie schriftlich anerkannt wurden. Diese AGB gelten auch für zukünftige Geschäftsbeziehungen.
2. Vertragsschluss und Leistungsgegenstand
Ein Vertrag kommt zustande durch schriftliche Angebotsannahme, schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistung nach vorheriger Abstimmung. Gegenstand des Vertrages sind die im Angebot oder in der Auftragsbestätigung beschriebenen Leistungen, insbesondere UX-Research, UX-Konzeption, UI-Design, Corporate Design, Webdesign, Prototyping, Frontend-Entwicklung, Workshops und Beratung. Der Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus den vereinbarten Unterlagen.
3. Projektablauf, Pflichten und Verantwortlichkeiten
3.1 Projektphasen
Übliche Projektphasen sind: Analyse, Grobkonzept, Feinkonzept, Entwurf/Design, Ausarbeitung/Implementierung, Test/Review sowie Dokumentation. Jede Phase kann durch eine Freigabe des Auftraggebers abgeschlossen werden.
3.2 Abnahmen
Freigaben einzelner Phasen sind verbindlich. Änderungen danach gelten als Zusatzleistungen. Leistungen gelten als abgenommen, wenn sie produktiv genutzt werden oder wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Werktagen schriftlich widerspricht.
3.3 Mitwirkungspflichten
Der Auftraggeber liefert alle für das Projekt erforderlichen Informationen, Daten, Logins, Inhalte und Entscheidungen rechtzeitig. Verzögerte Mitwirkung kann Fristverlängerungen und Mehrkosten verursachen.
3.4 Fremdinhalte und rechtliche Verantwortung
Der Auftraggeber ist für die Rechtmäßigkeit aller bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Marken, Videos usw.) verantwortlich und stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei.
4. Subunternehmer und externe Dienstleister
Der Auftragnehmer darf qualifizierte Subunternehmer einsetzen. Externe Leistungen (Hosting, Druck, Lizenzen usw.) erfolgen nach Abstimmung. Kosten dafür trägt der Auftraggeber.
5. Lieferungen, Formate und technische Besonderheiten
Der Auftragnehmer liefert Leistungen digital in branchenüblichen Formaten (PDF, PNG/JPG, Figma-Dateien, HTML/CSS/JS, Prototyping-Links). Web-Layout und Code werden nach aktuellen Standards entwickelt, jedoch ohne Gewährleistung identischer Darstellung in allen Geräten und Browsern. Die Überwachung oder Wartung von Webseiten ist nicht Vertragsbestandteil.
6. Vergütung, Preise und Zahlungsmodalitäten
6.1 Preise
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich Umsatzsteuer. Zusatzleistungen werden nach Stundensatz abgerechnet.
6.2 Abschlagszahlungen
- Projekte bis 500 €: 100 % Vorkasse
- Projekte bis 5.000 €: 50 % Anzahlung, 50 % nach Fertigstellung
- Projekte über 5.000 €: 30 % Anzahlung, weitere Abschläge nach Fortschritt
6.3 Zahlungsziel
Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug zahlbar.
6.4 Zahlungsverzug
Bei Verzug kann der Auftragnehmer Arbeiten pausieren und gesetzliche Verzugszinsen berechnen.
7. Nutzungsrechte und Urheberrecht
Der Auftraggeber erhält nach vollständiger Zahlung ein einfaches, nicht übertragbares, räumlich und zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht für die vereinbarten Zwecke. Weitergehende Nutzungsarten oder Weitergabe an Dritte bedürfen einer gesonderten Vereinbarung. Der Auftragnehmer bleibt Urheber und darf Ergebnisse zur Eigenwerbung nutzen, sofern der Auftraggeber nicht aus berechtigtem Interesse widerspricht.
8. Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet die fachgerechte Ausführung der Leistungen. Der Auftraggeber hat Leistungen innerhalb von 14 Tagen zu prüfen. Der Auftragnehmer ist zur Nachbesserung berechtigt. Ausgeschlossen sind Mängel aufgrund von Drittsoftware, späteren Änderungen, fehlenden Inhalten des Auftraggebers oder systembedingten Darstellungsabweichungen.
9. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbegrenzt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur für wesentliche Vertragspflichten, begrenzt auf vorhersehbare, typische Schäden. Ausgeschlossen sind mittelbare Schäden, entgangener Gewinn, Datenverlust, Ausfallzeiten und Schäden durch Drittsoftware.
10. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Vertragserfüllung verarbeitet (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Zugangsdaten werden vertraulich behandelt. Der Auftraggeber ist verpflichtet, Passwörter nach Projektabschluss zu ändern.
11. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen und Projektdaten strikt vertraulich. Die Pflicht gilt auch nach Vertragsende fort.
12. Laufzeit und Kündigung
Der Vertrag endet mit Erfüllung. Laufende Verträge können mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende gekündigt werden. Eine außerordentliche Kündigung ist bei schwerwiegenden Vertragsverstößen möglich, z. B. Zahlungsverzug oder Verletzung von Mitwirkungspflichten.
13. Kein Widerrufsrecht
Da der Auftragnehmer ausschließlich Verträge mit Unternehmern schließt, besteht kein Widerrufsrecht. Die Vorschriften über Fernabsatzverträge und Verbraucherwiderruf finden keine Anwendung.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers, sofern beide Parteien Kaufleute sind. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.